Aktuelle Meldungen

02.11.2009

Gambia: GPHF schult Arzneimittelbehörde am Minilab

Der Global Pharma Health Fund (GPHF), eine gemeinnützige Initiative exklusiv unterstützt durch Merck in Darmstadt, hat kürzlich acht Mitarbeiter des pharmazeutischen Diensts der gambischen Gesundheitsbehörden in der Anwendung des GPHF-Minilabs vor Ort in Kotu bei Serekunda geschult. Die beiden vom GPHF gespendeten Minilabs stehen im Labor des zentralen Arzneimitteldepots und werden künftig helfen, gefälschte Arzneimittel ohne, mit zu wenig oder falschen Wirkstoff zu identifizieren. Eine erste kleine Marktstudie zur Qualität von Malariamitteln wird von International Health Partners aus Großbritannien begleitet.


13.10.2009

Benin: Chirac sagt Arzneimittelfälschungen den Kampf an

Vor führenden afrikanischen Politikern in Cotonou im westafrikanischen Staat Benin hat der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac gestern zum Kampf gegen gefälschte Medikamente in Afrika aufgerufen. Die Imitate enttäuschten nicht nur die Hoffnungen der Patienten, sondern verschlimmerten in vielen Fällen das Leiden noch. Die Erklärung von Cotonou gegen Arzneimittelfälschungen kann auf der Homepage der Chirac Stiftung eingesehen werden.


12.10.2009

Kambodscha: Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen mit Fernsehspots und Minilabs

Die US amerikanische Entwicklungshilfe (USAID) und das US amerikanische Arzneibuchbüro (USP) haben letzte Woche in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh mehrere Filme über die Gefahren beim Kauf gefälschter Arzneimittel vorgestellt. Die Videofilme und TV-Spots bilden das Herz einer Aufklärungskampagne, die später nach der Übertragung in andere Sprachen auch in weitere Mekong-Anrainerstaaten anrollen soll. Da sich die Zunahme und Verbreitung von Arzneimittelfälschungen jedoch nicht über Nacht anhalten lassen, versprach Direktor Flynn Fuller vom USAID Kambodschabüro anlässlich des Kampagnenstarts in Phnom Penhs META House , die Arbeit mit den Minilabors vor Ort in den Provinzen als auch die Arbeit des zentralen Arzneimittellabors in Kambodscha’s Hauptstadt weiterhin zu unterstützen.


10.09.2009

Uganda durchsetzt mit gefälschten Arzneimitteln

Tonnen gefälschter Malariamittel und Antibiotika mit falschen oder gänzlich ohne Wirkstoffen wurden letzte Woche im ostafrikanischen Uganda vernichtet, nachdem Interpol gemeinsam mit den lokalen Gesundheitsbehörden und IMPACT, die Sonderarbeitsgruppe der WHO zu Arzneimittelfälschungen, den Markt mit Arzneimitteln systematisch durchkämmt hat. Darunter fanden sich Chloroquin, Quinin, Amodiaquin, Sulfadoxin/Pyrimethamin, Cotrimoxazol und Chloramphenicol – allesamt lebensrettende Arzneimittel sofern sie nicht gefälscht sind. Auch kirchliche Einrichtungen waren betroffen, wo Quinin-Fälschungen mit dem GPHF-Minilab bereits in der ersten Jahreshälfte bestätigt werden konnten.


24.08.2009

Westafrika Opfer und Drehscheibe Gefälschter Arzneimittel

In einer Analyse des Wiener UN Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung vom Juli dieses Jahres wird der Handel mit gefälschten Arzneimitteln erstmalig neben dem illegalen Handel mit Drogen, Waffen, Giftmüll, Zigaretten sowie dem Öl- und Menschenschmuggel als eine ernsthafte Bedrohung für die Staaten in Westafrika selbst aber auch für die Staaten in anderen Teilen dieser Welt gesehen. Fehlende gesetzliche Massnahmen oder deren mangelnde Umsetzung erleichtern gerade hier in Afrika den Handel mit gefälschten Arzneimitteln. Die Masse der Bevölkerung muss diese immense Bedrohung für Gesundheit und Leben zumeist schutzlos hinnehmen.


27.07.2009

Ghana: Gefälschtes Malariamittel Coartem® enthält keinerlei Arzneistoff

Die generelle Umstellung auf die neuartige Malariatherapie mit Artemisinin-basierten Arzneimitteln gemäss Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zieht auch immer mehr Blicke von Fälscherbanden auf sich. So wurden letzte Woche den Behörden in Ghana, Westafrika, Funde von gefälschtem Coartem® gänzlich ohne ihren wirksamen Bestandteilen Artemether und Lumefantrin vom Hilfsprogramm des US amerikanischen Arzneibuchbüros (USP DQI) vorgelegt. Das Hilfsprogramm unterhält fünf in Ghana verteilte Stützpunkte zur Überwachung und Einhaltung von Arzneimittel-standards. Mithilfe den vom Global Pharma Health Fund (GPHF) im Januar dieses Jahres gelieferten Minilabs können Patienten nun vor Ort bedenkliche Arzneimittel prüfen lassen. Verdachtsfälle können so frei von lokalen Interessenskonflikten verfolgt und aufbereitet werden.


17.07.2009

Namibia: HIV/AIDS-Programm übernimmt GPHF-Minilabs

Management Sciences for Health (MSH) erwarb jüngst vier GPHF-Minilabs um die Versorgung von AIDS-Medikamenten hoher Güte in Namibia sicherzustellen. Bereits ab August werden die Minilabs genutzt, um die Versorgung der Märkte mit antiretroviralen Arzneimitteln zu überwachen und dabei helfen, zu verhindern, dass gefälschte Arzneimittel weit unterhalb gültiger Normen ihren Weg in die HIV/AIDS-Programme finden.


20.05.2009

Kambodscha: Gefälschte Malariamittel Fördern Resistenzbildung

Gefälschte Arzneimittel helfen im Westen Kambodschas die Ausbildung von Malaria-Erregern zu fördern, die selbst gegen die neuartigsten Arzneistoffe schon wieder resistent sind. Diese Entwicklung konterkariert alle Maßnahmen, die Malaria auszulöschen, und schafft eine biologische „Zeitbombe“ von multiresistenten Erregerstämmen, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch in diesem Jahr durch ein Vorsorge- und Behandlungsprogramm zu entschärfen versucht.


12.05.2009

Influenza

EU Warnhinweis: Kriminelle Banden könnten Ausbruch des neuen Grippevirus nutzen und gefälschte Gegenmittel über das Internet vertreiben.

Die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde (EMEA) und die entsprechenden nationalen Behörden in den EU Mitgliedsstaaten warnen davor, dass kriminelle Banden den Ausbruch des A/H1N1 Influenzavirus nutzen könnten, um gefälschte, gestreckte oder nicht zugelassene Gegenmittel über das Internet zu vertreiben. Personen, die gefälschte oder unerlaubte Imitate dieser Virenmittel kaufen, bringen ihre eigene Gesundheit oder die ihrer Familien in Gefahr.


17.02.2009

Mekong Anrainerstaaten: Aufklärungsvideo zu gefälschten Malariamitteln

Die weite Verbreitung gefälschter Malariamitteln in den Mekong Anrainerstaaten konnte mit dem GPHF-Minilab und anderen Technologien eindeutig nachgewiesen werden. Unter Führung von Interpol konnten daraufhin die lokalen Behörden Fälscherbanden bis nach China zurückverfolgen und 25.000 Packungen wirkungsloser Malariapillen grenzüberschreitend beschlagnahmen (siehe Operation Jupiter weiter unten). Ein Video der US amerikanischen Entwicklungshilfe (USAID) und dem US amerikanischen Arzneibuch (USP DQI) warnt nun in TV-Spots die Öffentlichkeit in Thailand, Vietnam, Kambodscha und Laos vor den tödlichen Gefahren gefälschter Malariapillen.

Das Abspielen der Videos erfordert Windows Media Player oder eine ähnliche Software.


25.11.2008

Operation Mamba: Verfolgungsbehörden in Tansania und Uganda beschlagnahmen Hunderte von gefälschten Arzneimitteln, darunter zahlreiche Mittel gegen Malaria


17.11.2008

Operation Storm: Interpol stellt in Südostasien gefälschte Arzneimittel im Millionenwert sicher


15.02.2008

Operation Jupiter: Staub- und Pollenreste in gefälschten Arzneimitteln überführen Täter in China


14.02.2008

Gefälschtes Erkältungsmittel in Panama

Ermittler in Panama haben aufgedeckt, dass 115 Menschen an der Folgen der Einnahme eines vergifteten und verfälschten Erkältungsmittels gestorben sind.


03.12.2007

England: Fallberichte zu Arzneimittelfälschungen

Die britische Arzneimittelzulassungsbehörde MHRA berichtet auf ihrer Homepage jetzt regelmäßig über aktuelle Fälle von Arzneimittelfälschungen.


26.07.2007

Deutschland: ZDF berichtete über GPHF-Minilab

Im Rahmen seiner Sendereihe "Abenteuer Wissen" hat das ZDF im Juli über das GPHF-Minilab und seinen Einsatz in Tansania berichtet. Die Dreharbeiten an der tansanisch-kenianischen Grenze kamen durch Vermittlung des GPHF zustande.


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