Aktuelle Meldungen

22.02.2016

Tansania: Apothekenhelfer werden am GPHF-Minilab® ausgebildet

Durch die Spende von vier Minilabs und begleitende Trainingsmaßnahmen hat der GPHF im vergangenen Jahr ein Projekt in Tansania zur Ausbildung von Apothekenhelfern unterstützt. Die Ausbildung am GPHF-Minilab®, mit dem gezielt gefälschte Arzneimittel aufgespürt werden können, ist jetzt auch Teil des offiziellen Lehrplans für Apothekenhelfer in Tansania geworden. Das Engagement des GPHF ist Teil eines größeren Projektes in dessen Rahmen die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Unternehmen Merck, Boehringer Ingelheim und Bayer sowie verschiedene kirchliche Institutionen die Ausbildung von Apothekenhelfern in Tansania fördern. In dem afrikanischen Staat herrscht ein großer Mangel an pharmazeutischen Fachkräften.


15.02.2016

GPHF-Minilab® kann jetzt 80 Arzneimittelwirkstoffe testen

Erneut hat der GPHF die Einsatzmöglichkeiten seines Minilabors zur Identifikation gefälschter Medikamente ausgeweitet. Mit der mobilen Laboreinheit, die schon in über 90 Ländern der Erde im Einsatz ist, können jetzt bereits 80 Arzneimittelwirkstoffe schnell, zuverlässig und kostengünstig analysiert werden. Neu in die Testmethodik aufgenommen wurden fünf wichtige Antibiotika. Weitere Informationen finden Sie hier.


03.02.2016

Minilab-Training in Kenia

GPHF-Projektmanager Dr. Jähnke hat in der vergangenen Woche ein Training zum Einsatz des GPHF-Minilab® in Kenia durchgeführt. Im Rahmen eines internationalen Programms für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung wurde insgesamt 28 Pharmazeuten geschult. Die kenianischen Gesundheitsbehörden haben Interesse bekundet, das Minilab zur Überwachung der Arzneimittelqualität zukünftig in zahlreichen Regionen des Landes einzusetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Dr. Jähnke erklärt den richtigen Einsatz des GPHF-Minilab®


28.01.2016

GPHF-Minilab® entdeckt gefälschte Arzneimittel im Kamerun

Erneut hat sich das GPHF-Minilab® als wirksames Instrument zur Entdeckung gefälschter Arzneimittel erwiesen. Durch das Kompaktlabor des GPHF konnten jetzt in Kamerun ein Medikament zur Auslösung eines Eisprungs entdeckt werden, dass nur zehn Prozent des deklarierten Wirkstoffes enthielt. Weitere Informationen finden Sie hier.


Das verdächtige Arzneimittel, das vom GPHF-Minilab® in Kamerun entlarvt wurde. (Foto: DIFAEM.de)


30.10.2015

GPHF-Minilab entdeckt gefälschte Antibiotika

Mit Hilfe des GPHF-Minilab® haben Mitarbeiter des Ecumenical Pharmaceutical Network (EPN) jetzt in der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika gefälschte Antibiotika entdeckt. Die Arzneimittel enthalten keinen Wirkstoff und stellen eine große Gefahr für die Bevölkerung dar. Weitere Informationen finden Sie hier.


Die gefälschte Antibiotika, die jetzt mit dem GPHF-Minilab im Kongo entdeckt wurden. (Foto: DIFÄM)


13.10.2015

Minilab-Training in Angola

Insgesamt 22 Personen haben Anfang Oktober erfolgreich ein Minilab-Training in Luanda, der Hauptstadt von Angola, absolviert. Die Teilnehmer kamen u. a. von der nationalen Arzneimittel-Zulassungsbehörde und dem nationalen Malaria-Programm. Das Training ist Teil einer landesweiten Initiative zur besseren Überwachung der Arzneimittelqualität in dem südwestafrikanischen Staat. Weitere Informationen finden Sie hier.


Intensiv arbeiteten die Trainingsteilnehmer in Luanda mit dem GPHF-Minilab.


11.09.2015

Minilab-Workshop in Tansania

Seit 2014 engagiert sich der GPHF in besonderem Maße in Tansania für eine Verbesserung der pharmazeutischen Versorgung. Neben der Spende von je einem Minilab an vier Schulen zur Ausbildung von pharmazeutischem Fachpersonal fand nun in Daressalam ein Workshop statt, in dessen Verlauf Lehrkräfte dieser Schulen mit dem richtigen Gebrauch des Minilabs zum Schutz der Bevölkerung vor gefälschten Arzneimitteln vertraut gemacht wurden. Geleitet wurde der Workshop von GPHF-Projektmanager Dr. Richard Jähnke. Den Rahmen für das Engagement des GPHF in Tansania bietet ein Public Private Partnership-Projekt der tansanischen Gesundheitsbehörden, der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Unternehmen Bayer, Boehringer-Ingelheim und Merck. Weitere Informationen finden Sie hier.


11.08.2015

Studien unterstreichen Wert des GPHF-Minilabs

Gleich zweimal haben GPHF-Minilabs jüngst ihre Bedeutung bei Routinekontrollen zur Prüfung der Qualität von bereits im Markt befindlichen Arzneimitteln unter Beweis stellen können. Zur Beantwortung der Frage ob und in wieweit die Länder der Ostafrikanischen Union, d.h. Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda und Burundi, befähigt sind, die Arzneimittelqualität auch nach der Markteinführung sicherzustellen, finanzierte die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig eine Studie, die kürzlich vorgestellt wurde. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Eignung des GPHF-Minilabs zur Durchführung schneller und preiswerter Routinekontrollen durch die umfangreiche Arbeit. Die Befähigung des Minilabs vor Ort schnell und zuverlässig entsprechende Daten liefern zu können, wurde durch eine zweite Studie in Gabun bestätigt. Hier wurde kürzlich unter zur Hilfenahme von GPHF-Minilabs erstmals eine systematische Felduntersuchung zur Qualität der in Gabun in Apotheken angebotenen Mittel gegen Malaria durchgeführt. Anders als vermutet erwiesen sich dabei nur weniger als ein Prozent der untersuchten Proben als qualitativ minderwertig oder gefälscht. Die gefundenen Fälschungen enthielten aber keinerlei Wirkstoffe und können somit als potentiell tödliche Gefahr für Malariapatienten eingestuft werden. Die Ergebnisse der Arbeiten in Gabun wurden im Malaria Journal veröffentlicht.


13.07.2015

Keine Entwarnung bei gefälschten Arzneimitteln

Dass die Fälschung von Arzneimitteln ein globales Problem mit riesigen Ausmaßen ist, wurde jetzt erneut durch eine Operation von INTERPOL bestätigt. In 115 Ländern wurden illegale Arzneimittel beschlagnahmt, die über das Internet vertrieben wurden und gefälscht waren. Ihr Wert belief sich auf über 80 Mio. US-Dollar. Französische Behörden sprechen in diesem Zusammenhang von einer “lautlosen Epidemie” und haben unter diesem Titel jetzt eine sehr interessante Publikation zum Thema Arzneimittelfälschungen vorgelegt.


02.06.2015

Erstmals Minilab-Training in Afghanistan

Erstmals hat jetzt ein Training am GPHF-Minilab® in Afghanistan stattgefunden. Durchgeführt wurde es von Management Sciences for Health (MSH) in Kooperation mit dem afghanischen Gesundheitsministerium. Weitere Informationen finden Sie hier.


13.05.2015

100.000 Kinder Opfer gefälschter Medikamente

Nach jüngsten Informationen des American Journal of Tropical Medicine and Hygiene werden jährlich über 100.000 Kinder alleine in Afrika Opfer gefälschter Malaria-Medikamente, die keinen oder einen falschen Wirkstoff enthalten. Bereits im April hatte die Zeitschrift eine globale Studie zum Thema Arzneimittelfälschungen vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.


15.04.2015

Sechs weitere Minilabs für Äthiopien

In Kürze werden sechs weitere GPHF-Minilabs in Äthiopien zum Einsatz kommen. Sie werden der nationalen Arzneimittelbehörde des ostafrikanischen Staates als Spende der United States Pharmacopeial Convention (USP) zur Verfügung gestellt. Die Spende ist Teil des internationalen Hilfsprogramms „Promoting the Quality of Medicines“ der USP zur Verbesserung der Arzneimittelqualität in Entwicklungsländern. Die Minilabs werden nach ihrer Ankunft in Äthiopien auf regionale Gesundheitseinrichtungen verteilt und dort die Qualität der vor Ort angebotenen Arzneimittel überwachen. USP und GPHF arbeiten seit Jahren bei der Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen eng zusammen. Im Rahmen der fortgesetzten Qualitätsinitiative hat der GPHF-Projektleiter Dr. Jähnke ein zusätzliches Minilab-Training letztes Jahr im November in Äthiopien durchgeführt. Weltweit hat das „Promoting the Quality of Medicines“ Programm in den letzten zehn Jahren bereits 180 Minilabs gespendet.


31.03.2015

Friederike Segeberg neue Vorsitzende des GPHF

Friederike Segeberg ist im Rahmen der Mitgliederversammlung des Global Pharma Health Fund (GPHF) zur neuen Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins gewählt wurden. Sie folgt Frank Gotthardt, der zukünftig neben Dr. Walter Huber als stellvertretender Vorsitzender amtieren wird. Komplettiert wird der Vorstand des GPHF durch Schatzmeister Stefan D. Schröder. Weitere Informationen finden Sie hier.


17.03.2015

Malawi: GPHF-Minilab® entlarvt gefälschte Malaria-Pillen

Mit Hilfe des GPHF-Minilab® konnten jetzt in Malawi gefälschte Medikamente entdeckt werden, die zur Behandlung der Malaria bestimmt waren. Sie wurden von illegalen Verkäufern auf der Straße angeboten und enthielten keinen der deklarierten Wirkstoffe. Für die Bevölkerung in Malawi bedeuten sie eine große Gefahr. Weitere Informationen finden Sie hier.


Die vom GPHF-Minilab® in Malawi aufgespürten gefälschten Malaria-Medikamente.


12.03.2015

GPHF-Minilabs für Tansania

Im Rahmen der gestern angekündigten Zusammenarbeit von Kirche, Staat und Wirtschaft zur Ausbildung von Apothekenhelfern in Tansania (siehe hier) wird auch das Minilab des GPHF zum Einsatz kommen. Das mobile Labor, mit dem gefälschte oder qualitativ minderwertige Arzneimittel identifiziert werden können, soll an vier Standorten in Tansania stationiert werden. Ebenfalls integriert in das Programm ist ein Trainingskurs zum fachgerechten Einsatz des Labors. Mit der Zusammenarbeit in Tansania wollen die Projektpartner einen besseren Zugang zu qualitativ guten Medikamenten vor allem im ländlichen Raum gewährleisten.


23.02.2015

Minilab-Training in Burundi

Anfang Februar hat in Burundi ein weiterer Trainingskurs für den Einsatz des GPHF-Minilab® stattgefunden. Unter Leitung des Pharmazeuten Nyaah Ngoh Fidelis aus Kamerun wurden über zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LifeNet Health Care Centers in Bujumbura im Umgang mit dem mobilen Labor zur Identifikation gefälschter Arzneimittel geschult. Das Minilab wurde vom Deutschen Institut für Ärztliche Mission in Tübingen als Spende zur Verfüfgung gestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.


Das Minilab-Handbuch zeigt die richtige Vorgehensweise.


20.01.2015

Fünf weitere Testmethoden für GPHF-Minilab®

Die Testmethodik des GPHF-Minilab® wurde erneut erweitert und steht ab sofort für 75 Arzneimittelwirkstoffe zur Verfügung. Alte wie neue Nutzer profitieren von dieser Ausweitung, da mit dem mobilen Testlabor nun auch wichtige kardiovaskuläre Medikamente untersucht werden können. Die erforderlichen Referenzstandards werden wie immer mitgeliefert und auch die ergänzenden Handbücher stehen wie gewohnt in englischer, französischer und spanischer Sprachversion zur Verfügung. Folgende Wirkstoffe wurden neu aufgenommen: Atenolol, Bisoprolol, Captopril, Clomifen und Hydrochlorothiazid. Weitere Informationen finden Sie hier.


Das Handbuch mit den neuen
Testmethoden für das GPHF-Minilab®.


15.01.2015

Online-Kurs zum Thema Arzneimittelfälschungen

Das Institute of Research Against Counterfeit Medicines (ICRAM) in Paris bietet jetzt in englischer, französischer und spanischer Sprache einen sehr interessanten Online-Kurs zum Thema Arzneimittelfälschungen an, der die Problematik umfassend und anschaulich darstellt. Unter www.iracm.com/elearnlanding/en kann man direkt mit dem Training beginnen.


08.12.2014

Minilabs für Madagaskar – Spende des GPHF

Zum Schutz der Menschen vor gefälschten Arzneimitteln hat der GPHF erneut zwei seiner Minilabs gespendet, diesmal nach Madagaskar. Das Bild zeigt den GPHF-Vorsitzenden Frank Gotthardt (re.) bei der Übergabe der Minilabs an den Premierminister von Madagaskar Roger Kolo (Bildmitte), der gleichzeitig auch Gesundheitsminister seines Landes ist. Weitere Informationen finden Sie hier.


02.12.2014

Minilab-Training in Äthiopien

In der vergangenen Woche hat ein weiteres Minilab-Training stattgefunden, diesmal in Äthiopien. Unter Leitung von GPHF-Projektmanager Dr. Richard Jähnke wurden insgesamt 14 Pharmazeuten geschult. Das Training fand am Institut für Pharmazie der Universität Addis Abeba statt. Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier.


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Minilab-Training in Äthiopien.


26.11.2014

Ein Jahr „Fight the Fakes“ – Interpol warnt vor Fälschungen

Auf den Tag genau vor einem Jahr hat der internationale Verband der Arzneimittelhersteller IFPMA die globale Informations- und Aufklärungskampagne „Fight the Fakes“ zum Schutz vor gefälschten Arzneimitteln ins Leben gerufen. Ihr haben sich mittlerweile bereits weit über 20 internationale Organisationen angeschlossen, darunter auch der GPHF. Unter dem Motto „Speak about fake medicines“ wurden seitdem zahlreiche Aktionen durchgeführt. Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite www.fightthefakes.org

Wie drängend der Kampf gegen die Fälscher von Medikamenten nach wie vor ist, hat kürzlich erst wieder eine Interpol-Tagung in Dublin demonstriert. Dort wurde u. a. mitgeteilt, dass Millionen Menschen von Arzneimittelfälschungen betroffen seien und diese mittlerweile die Gesundheitssysteme vieler Länder bedrohen würden. Oft habe man es mit Fällen von organisierter Kriminalität in großem Stil zu tun.


10.10.2014

Gefälschte Medikamente in Bangladesch entdeckt

Eine große Menge gefälschter Arzneimittel wurde Ende September in Bangladesch entdeckt. Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen wurde mit Hilfe einer Sondereinsatzgruppe und den örtlichen Gesundheitsbehörden in der Region Chittagong eine Fabrik ausgehoben, in der große Mengen gefälschter Medikamente entdeckt wurden, darunter auch viele Ausgangsstoffe zur Herstellung weitere gefälschter Arzneimittel.


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22.09.2014

Gefälschte Arzneimittel und Malaria

Ein Drittel aller Malariamedikamente in Afrika sind gefälscht und nach Schätzungen von Experten sind gefälschte Malariamedikamente Jahr für Jahr für den Tod von fast 450.000 Menschen verantwortlich. Die internationale Kampagne Fight The Fakes, die auch vom GPHF unterstützt wird, hat zu diesen Zusammenhängen jetzt diese sehr anschauliche englischsprachige Infografik veröffentlicht.


17.09.2014

Minilabs für Arzneimittelqualitätsstudie in Malawi

Der Global Pharma Health Fund (GPHF) stellt für eine Studie zur Aufnahme der Arzneimittelqualität in Malawi eines seiner Minilabs als Spende zur Verfügung. Betreut durch Professor Lutz Heide von der Universität Tübingen soll die Qualität vor Ort angebotener Antibiotika und Malariamedikamente am Pharmazeutischen Institut der Universität von Malawi in Blantyre untersucht werden. Eingebunden in die Planung und Durchführung der Studie sind auch Albert Petersen vom Deutschen Institut für Ärztliche Mission (DIFÄM) und Dr. Richard Jähnke vom GPHF. Ein weiteres Kompaktlabor für die Durchführung der Studie wird von der Universität Tübingen gestiftet und ein Drittes ist bereits vor Ort am Nkhoma Synod Health Department der Central Africa Presbyterian Church stationiert.


02.09.2014

Hindernisse Arzneimittelfälschungen wirksam zu bekämpfen

Im Juni 2012 wurden im Hafen von Luanda (Angola) mit Hilfe des GPHF-Minilab® eine große Menge gefälschter Arzneimittel zur Behandlung von Malaria und Wurmerkrankungen entdeckt, die keinerlei oder falsche Wirkstoffe enthielten. Die Tabletten für gut über eine Million Behandlungszyklen waren in Lautsprechern versteckt, die in Überseecontainern aus China geliefert wurden. Wie sich dieser Fall entwickelte und welche Rückschlüsse daraus für die Zukunft zu ziehen sind, hat jetzt ein internationales Expertenteam unter Beteiligung von Dr. Richard Jähnke vom Global Pharma Health Fund (GPHF) in der neuesten Ausgabe der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet unter dem Titel „Falsified medicines in Africa: all talk, no action“ dargelegt.


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